Desktop-Betriebssysteme (Open Source)
20 Desktop-Betriebssysteme, deren Code unter einer OSI-anerkannten Lizenz öffentlich ist, mit Belegen auf Datenschutz bewertet. Empfehlungen zuerst, dann nach Punktzahl.
FreeBSD Note A
Ein von BSD abstammendes unixartiges Betriebssystem, entwickelt als vollständiges System aus Kernel und Userland, mit ZFS, Jails und dem Hypervisor bhyve.
BSD-2-Clause for the base system, with some components under other open source licenses. Quellcode
Tails Note A
Ein portables Live-Betriebssystem, das von einem USB-Stick startet, alle Verbindungen über Tor leitet und keine Spuren auf dem Computer hinterlässt, sofern kein beständiger Speicher (Persistent Storage) verwendet wird.
GPL-3.0 or later. Quellcode
Alpine Linux Note B
Alpine ist eine sicherheitsorientierte, schlanke Distribution auf Basis von musl libc und BusyBox. Alle Userspace-Programme werden als positionsunabhängige Executables mit Stack-Smashing-Schutz kompiliert.
Built entirely from open source packages. Each package lists its license. Quellcode
Arch Linux Note B
Eine minimalistische Linux-Distribution mit Rolling Release für x86-64, die Nutzer selbst konfigurieren, mit dem Paketmanager pacman und dem Community-Repository Arch User Repository.
Built from open source packages; pacman is GPL-2.0 or later. The repositories also carry some proprietary drivers. Quellcode
Debian Note B
Eine von der Community entwickelte Linux-Distribution, die vollständig aus freier Software besteht, bekannt für stabile Versionen und ein großes Paketarchiv, und Grundlage vieler anderer Distributionen.
The Debian Social Contract requires the main archive to be entirely free software. Quellcode
elementary OS Note B
Eine Ubuntu-basierte Linux-Distribution mit eigenem Pantheon-Desktop und eigenen Apps sowie AppCenter, einem Store für Apps nach dem Prinzip „Zahl, was du willst“ und Flatpaks.
The elementary OS platform is entirely open source and built on free and open source software. Quellcode
NixOS Note B
Eine Linux-Distribution auf Basis des Paketmanagers Nix, bei der das gesamte System deklarativ konfiguriert wird und Upgrades rückgängig gemacht werden können.
Nixpkgs and NixOS are MIT-licensed; packaged software keeps its own licenses. Quellcode
Omarchy Note B
Eine meinungsstarke Arch-Linux-Einrichtung rund um den Tiling-Fenstermanager Hyprland, mit vorinstallierten Apps, Themes und Integration von KI-Agenten. Entwickelt von David Heinemeier Hansson und finanziert von der Omacom Foundation.
Omarchy's scripts and configuration are MIT, on top of open source Arch Linux packages. The default install also includes some proprietary apps, such as Obsidian. Quellcode
OpenBSD Note B
Ein sicherheitsorientiertes Unix-ähnliches Betriebssystem, das von BSD abstammt und für Code-Audits, sichere Standardeinstellungen und Exploit-Schutzmaßnahmen wie pledge und unveil bekannt ist.
ISC and BSD licenses for the base system, with a policy against restrictive licenses. Quellcode
Parrot Note B
Eine Debian-basierte Linux-Distribution für Sicherheit, Datenschutz und Entwicklung, mit Editionen für Penetrationstests und den Alltag.
Debian-based and built from open source packages. Quellcode
Qubes OS Note B
Ein sicherheitsorientiertes Desktop-Betriebssystem, das Anwendungen mithilfe von Xen-Virtualisierung in getrennten, isolierten virtuellen Maschinen namens Qubes ausführt.
GPL-2.0 or later. Quellcode
secureblue Note B
Gehärtete Images der Fedora-Atomic-Desktops und -Server mit gehärtetem Speicherallokator sowie gehärtetem Kernel und gehärteten Systemeinstellungen.
Apache-2.0. Quellcode
Fedora Note C
Eine vom Fedora-Projekt entwickelte und von Red Hat gesponserte Linux-Distribution mit aktueller Software in den Editionen Workstation, Server und Atomic Desktop.
Only software under licenses approved by Fedora, which are free and open source licenses, is included. Quellcode
Kicksecure Note C
Eine sicherheitsgehärtete Linux-Distribution auf Basis von Debian mit gehärtetem Kernel und gehärteten Systemeinstellungen, von den Entwicklern von Whonix.
AGPL-3.0 and GPL-2.0 or later. Quellcode
openSUSE Note C
Eine von SUSE gesponserte Community-Linux-Distribution, erhältlich als Rolling-Release Tumbleweed und als Version mit festen Releases Leap, mit den Systemwerkzeugen YaST und Zypper.
Built from open source packages whose sources are public on the Open Build Service. Quellcode
Whonix Note C
Ein Debian-basiertes Betriebssystem, das in virtuellen Maschinen läuft und den gesamten Datenverkehr über Tor leitet, wobei das Tor-Gateway von der Workstation getrennt ist, um das Durchsickern der IP-Adresse zu verhindern.
AGPL-3.0 and GPL-3.0. Quellcode
Zorin OS Note C
Eine Ubuntu-basierte Linux-Distribution der Zorin Technology Group mit Desktop-Layouts, die Windows oder macOS ähneln.
Built on open source software, with source packages published on Launchpad and GitHub. Quellcode
Pop!_OS Note D
Eine Ubuntu-basierte Linux-Distribution des Hardwareherstellers System76 mit eigener Desktop-Umgebung COSMIC.
System76's own components, including the COSMIC desktop, are open source under the GPL-3.0, on top of Ubuntu packages. Quellcode
Ubuntu Note D
Eine von Canonical entwickelte Debian-basierte Linux-Distribution mit regulären Versionen und Versionen mit Langzeitunterstützung für Desktops, Server und Cloud.
Built from open source packages, with licences listed per package. Optional proprietary drivers are available. Quellcode
Linux Mint Note F
Eine Desktop-Linux-Distribution auf Basis von Ubuntu oder Debian mit den Desktops Cinnamon, MATE und Xfce sowie eigenen Werkzeugen für Updates und Systemeinstellungen.
Linux Mint's own tools are open source, mostly under the GPL, on top of Ubuntu or Debian packages. Quellcode
Alle 23 Desktop-Betriebssysteme vergleichen, ob Open Source oder nicht.